https://www.facebook.com/Grauzone69
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Diesen offenen Brief findet man auf der Seite der anonymen Hetzer von OireSzene. Er wird auch an Veranstalter versendet, hier geht man dann oft sogar noch weiter und erpresst mit der eigenen Hetze die Veranstalter mit der Drohung Sponsoren oder andere mit in das böse Spiel der Diffamierung reinzuziehen, was in einem Deutschland, in dem jedes Unternehmen Angst vor der Nazikeule haben muß, natürlich oftmals ein wirksames Druckmittel ist. Es bleibt Erpressung. Dass die Herren eine Stellungnahme "erwarten" wäre ja fast niedlich, wenn sie nicht anonym ihr Gift verspritzen würden, aber lest selbst. Bands werden bei jedem Veranstalter dann ausgetauscht und mit Pseudo-Beweisen unterlegt. Uns erinnert die Rhetorik an Göbbels...

 

"Offener Brief an den Schwarzen Adler Egelsee


Verfasst von: Antifaschistisches Rechercheteam Hinterland. Verfasst am: 17.07.2013 - 20:10. Kommentare: 1
Wie wir von ihrer Homepage entnehmen können planen Sie ein Konzert mit „Martens Army“, „Scharmützel“ und „Prolligans“. Alle drei dieser Bands fallen in die Kategorie der Grauzone. Mit dem Begriff Grauzone lassen sich Tendenzen innerhalb dieser Musikszene bezeichnen, sich nicht klar von Nazis distanzieren, sie und ihre Symboliken auf Konzerten zu tolerieren oder mit sich mit eben diesen Leuten eine Bühne teilen. Doch eines nach dem anderen. Alles unpolitisch? Martens Army Die Band, bestehend aus Stöbi an der Gitarre und am Gesang, Taddeus am Bass und Fabi am Schlagzeug hat keine Probleme, damit mit rechtsoffenen Bands wie „Krawallbrüder“, „Haggis“, etc. zu spielen. Als wenn das nicht schon schlimm genug wäre, spielten sie mit Nazibands wie „Headcase“ und „The Pride“ im „Skinhouse Menfis“ (Weitere Rechtsrockkonzerte mit „Glory Boys“, „Haggis“, „Iron Fist“, „Bakers Dozen“, „Razorblade“, „Code 1″, „Spy Kids“, „Superyob“) Desweiteren gab der Sänger Stöbi schon ein Interview im rechtsradikalen „Meinungsfreiheit-Zine“: „Stöbi, Du erzähltest ja, dass Du derzeit noch bei Krawallbrüder als Schlagzeuger aushilfst und nebenher noch `ne zweite Band namens Martens Army hast. Auch liest man immer wieder Berichte von Dir in Fanzines. Man sieht und liest aber auch, dass Ihr ständig live irgendwo zu sehen seid. Wie bekommt Ihr, insbesondere Du, das alles gedeichselt? Bleibt da noch Zeit für Freunde und Familie? Stöbi: Wie die anderen das machen, kann ich dir nicht sagen und gefragt hab ich sie auch nicht, weil sie privat und arbeitstechnisch stark eingebunden sind.(…) Die Martens Army Probe läuft meist während der Woche ab, die Gerbenokprobe alle 2 Wochen am Freitag, was auch der Grund ist, dass wir so lang mit dem neuen Album brauchen obwohl schon alle Songs fertig sind. Wie das aber mit KB weitergehen soll, is‘ noch unklar, da ihr Schlagzeuger scheinbar ’nen Arbeitsunfall hatte und noch nicht weiß, wann er wieder fit ist. Für diese Zeit stehe ich aber meinen Kollegen voll und ganz zur Verfügung und werde sie in der Zeit unterstützen wo ich nur kann. Und so viele Konzerte haben wir mit Gerbenok nun auch nicht, dass es überhand nimmt. Verhasste Bands werden nunmal von den Veranstaltern nicht so gern herangeholt, demnach bleibt mehr Zeit für Probe und Suff.“ Und: „In den letzten Jahren scheint gerade in der Skinheadszene die PC-Schiene immer weiter an Einfluß zu gewinnen und einige Leute scheinen hier ihren Einfluß zu nutzen, um zu bestimmen, was PC ist und was nicht. Wie seht Ihr das? Stöbi: Du spielst doch nicht etwa auf Herrn Willi W. An, oder sein überDIMensionales Gegengewicht? Aber du hast recht, ich seh das genauso. Ich glaube die Szene braucht im großen und ganzen irgendwelche Führer. Sie will ja ach sooooo unpolitisch sein und ist noch viel politisierter als ein NSDAP-Anhänger unter Hitlers Führung. Es ist aber nicht nur das. Das Internet wird zunehmend feindlicher gegen die ganze Bewegung. Jeder Furz muss sich einmischen und wenn er den PC ausmacht, spielen die kleinen anonymen Wichser mit den Barbiepuppen ihrer Schwestern. Aber was will man machen? Am Ende könnten die ganzen Hetzereien den Leuten doch egal sein, aber auch sie, die eigentlich Plan davon haben, um was es geht, lassen sich mit in die Scheiße reinziehen. Ich möchte mich aber hier nicht weiter aufregen. Sonst macht mein Herz nicht mehr lange mit.“ Quelle: www.mf-zine.de/gerbenok.htm
Scharmützel Die Band bestehend aus 5 Mitgliedern (Roger, Chris, Steff, Rob, Gruber) haben genau wie die vorher genannte Martens Army keine hemmungen mit rechtsoffenen bis offen rechten Bands zu spielen so spielten sie z.B. mit „Razorblade“, „Mummys Darlings“, Spy Kids“ etc.) Bis ins Jahre 2000 spielte Don bei Scharmützel Schlagzeug zeitgleich aber auch bei der Stuttgarter Naziband „Kommando Skin“ die sich bis heute in tiefbraunen Strukturen herumtreibt (Blood&Honour, Hammerskins etc.). Hier stellt sich schon die Frage wie sich das mit ihrem „unpolitischen“ Image in Vereinbarung gebracht werden konnte. Aber auch nach dem Austritt von Don aus der Band lässt sich keine Veränderung in der Konzertpolitik von Scharmützel erkennen.
Prolligans Nach ihrer Trennung ausgelöst durch einen Bandinternen Konflikt, ausgelöst unter anderem durch den Umgang mit der rechtsoffenen Grauzone hat sich einerseits die Band „Forbidden Kings“ gegründet die sich klar antifaschstisch positionieren. Aber andererseits hat sich die Band Prolligans um den Begründer „Pudolf“ mit neuen Mitgliedern zusammengefunden. So wurde und wird weiter munter mit rechtsoffenen Bands gespielt und auch klar rechte Konzerte wie das Konzert im Skinhouse Menfis nicht ausgelassen. Was wir auch für sehr bedenklich halten ist, dass die rechte Bruderschaft KSB URD & Skult¹ das Konzert im Schwarzen Adler neben dem rechten „Europa Erwache Festival“ und einem Konzert mit Endstufe, mit einem selber designten Flyer (bislang erschien auf der Homepage vom Schwarzen Adler noch kein Flyer zum Konzert) bewirbt. Diese Tatsache alleine macht den braunen Charakter des Konzertes mehr als deutlich!
Wir, das antifaschstische Rechercheteam Hinterland, meinen: Schluss damit! Kein Raum für Grauzone! Kein Raum für Rassist_innen und Nazis, nicht in Egelsee und auch nicht anderswo! Wir fordern den Schwarzen Adler Egelsee das Konzert aufgrund genannter Vorwürfe abzusagen! Wir erwarten eine Stellungnahme binnen zwei Wochen.

 


Quelle: Oire Szene

 

 

Folgender Text ist dem MF Zine entnommen, schon etwas älter, aber den können wir im Großen und Ganzen teilen:

 

"Das Leben der anderen...
...oder wenn die Dummheit zweimal klingelt.

 

Einige Leute haben echt zu viel Zeit und befassen sich mit dem Leben der anderen, durchforsten deren Freundeslisten im Internet auf vermeintlich böse Gesellen, oder suchen auf Biegen und Brechen nach Verfehlungen, um gegen sie zu hetzen und das alles schön anonym in gestapoider geistiger Umnachtung und Stasimanier. Die Hetze über die sog. „Grauzone“ im Netz nimmt immer mehr zu und fand ihren bisherigen peinlichen Höhepunkt im „oireszene“-Blog. Es wird nur stümperhaft in Spackofamanier gehetzt, es wird nichts hinterfragt und mit den Bands, Labels und Veranstaltern wird schon gar nicht geredet, sondern nur über sie. Die „Beiträge“ sind nicht nur größtenteils von anderen Seiten geklaut, sondern auch mehr als schlecht recherchiert und dürfen wohl als billiger indymedia-Abklatsch für Szene- und Musikbelange gelten. Während unsereins sich davon noch belustigt fühlt und nur ein müdes Kopfschütteln dafür übrig hat, müssen dort genannte Musiker, Labels und Konzertveranstalter eine Ächtung hinnehmen, da einige einfach nicht den Mut haben zu sagen, daß deren faschistoide Hetze in der Szene nichts zu suchen hat und die Realpunk- und Skinheadszene mehr als nur stalinistisch rot ist. Man gerät bei der Grauzonen-Polizei ja schon ins Visir, wenn man falsche „Freunde“ im Netz hat, den falschen Zines Interviews gibt, oder mit den falschen Bands zusammen auftritt, natürlich bestimmt das Für und Wider die Grauzonen-Gestapo. Charakterschwäche ist wohl kaum, wenn man auch unbequemen Leuten/Zines Interviews gibt; es zeugt eher von Stärke und man kann auch dann seine Standpunkte klar rüber bringen und so auch Andersdenkenden klar sagen, was man denkt. Aber das nur am Rande. Im Folgenden will ich das ganze mal etwas aufklittern und zeigen wie hohl und stumpf viele Phrasen dieser anonymen Internethetzer sind.

 
Überlaßt das Denken nicht anderen, denkt selbst – stay rude stay rebel!
Das schönste Eigentor leisteten sich die Herren in der roten Zwangsjacke wohl mit der Aussage „Roddy Moreno
sei Erfinder von S.h.a.r.p.“... Da ist wohl irgendwas in meinen grauen Zellen (wie passend) falsch angekommen,
da ich immer dachte, daß Roddy Moreno die Idee von S.h.a.r.p. aus Amerika nach Europa mitbrachte und dann
hier bekannt machte. Ein Erfinder sieht sicher anders aus, oder?!? Ein schlimmerer Fauxpas hätte den selbsternannten Szenehütern von Recht und Moral nicht passieren können und so schießt sich das Ganze schon selbst ins Abseits, doch leider gibt es auch in der Szene nicht gerade wenig Leute, die diesen Mist immer noch für voll nehmen. So geht es Tag für Tag weiter mit lustigen und weniger lustigen Verleumdungen, Lügen und anderen Stumpfsinn.

 
Auch bringt der „oireszene“-Blog inzwischen regelmäßig internationale Veranstaltungstips von reinen Oi!-
Konzerten bis hin zu Parteiveranstaltungen der NPD und ausländischen Parteien der extremen Rechten. Warum? Wieso? Weshalb? Als wenn einer der „oireszene“-Stasi mal eben nach Kanada oder sonstwo fliegt und dort gegen vermeintliche Grauzonenkonzis wettert, da bleibt man doch lieber anonym und im Verborgenen...
Aber auch über Veröffentlichungen diverser Bands weiß „oireszene“ immer bestens Bescheid und postet das fein säuberlich im Blog, damit auch Schüler, die über die Seite stolpern, immer auf dem Laufenden sind und wissen, wann und wo es die neue Lunikoff-Verschwörung gibt. Auch strotzt der Blog nur so vor „Hintergrundwissen“ und man bekommt teilweise schlechte Biografien diverser Bands etc. (fast alles stümperhaft von anderen Seiten geraubt...) geliefert. Vielleicht aber ist der „oireszene“-Blog ja auch nur ein Werbeinstrument der extrem Rechten, um ihre Platten besser zu vermarkten. Wer weiß es, denn schließlich bleiben die Dummfugschreiber immer schön anonym. Ich freue mich jetzt schon auf Eure Rechtfertigungen im Blog, haha!!!


Laut Selbstbeweihräucherung besteht die „oireszene“-Kameradschaft aus mehreren Leuten, die „einen aktuellen 'Lagebericht' zur Skinheadszene (und auch darüber hinaus) zu erstellen“ versuchen, wie ich finde ein sehr kläglicher...;-) Man will sich in der sog. „Grauzone“ genauer umschauen, so die Häscher selbst. Hierbei werden dann immer wieder lustig und frohen Mutes Bands, Skinheads, Kneipen und Veranstaltungsorte der Szene schlecht gemacht, oder gleich deren ganze Adresse und der Freundes- und Familienkreis ins öffentliche
Rampenlicht gezerrt. Dies dürfte nur dem Zweck dienen, daß deren willige rote Straßenkämpfer sich die
vermeintlichen Opfer greifen und sie gewaltsam maßregeln... Oder was für Gründe kann es geben, auf einer
anonymen Internetseite Adressen öffentlich zu machen und immer wieder darauf herumzureiten, was für ein
schlimmer Finger der Verurteilte doch ist?!? Auch scheint man sich der illegalen Machenschaften von Hackern zu bedienen, oder übernimmt die kriminell zutage geförderten Infos gerne und veröffentlicht diese. Oder wie muß
man sich erklären, daß PNs aus geschützten Foren und Emails plötzlich im „oireszene“-Blog auftauchen?!? Dies wiederum dürfte nur dem Ziel dienen, die publik gemachten Personen tätlicher Angriffe auszusetzen, oder das billigend in Kauf zu nehmen.


Wie tolerant diese Schwachmaten sind, zeigt sich dann auch in veröffentlichten Artikeln zum Thema gehackte
Internetforen/-seiten. Man freut sich über die kriminellen Machenschaften der Hacker und fordert weitere
Hackerangriffe. Ihre Intoleranz rechtfertigen sie dann damit, daß „Faschismus keine Meinung, sondern ein
Verbrechen sei“. Sind denn gewalttätige Übergriffe gegen Andersdenkende und vermeintliche Rechte keine
Verbrechen?!? Ist das Abfackeln von Fahrzeugen in Arbeiterbezirken und anderswo keine Tat in Richtung des
RAF-Terrorismus?!? Toleranz fordern und sie anderen absprechen ist Faschismus und hier halt roter Coleur, aber sicher keinen Deut akzeptabler! Deren Aktionen sind keine Meinung, sondern Verbrechen! Und um es noch
deutlicher zu machen. Bei den kriminell gesprengten Seiten handelt es sich nicht um „Naziforen“ oder
„rechtsradikale Internetseiten“, sondern um Foren und Seiten, die mehr als eine vorgegebene Meinung zulassen, das wiederum reicht scheinbar, um sie mit dem roten Bannstrahl zu treffen.


Diese Verurteilung ist nicht nur hohl, da meist nur Berichte, Meinungen etc. von anderen Seiten oder Personen
geklaut sind, ohne diese zu prüfen, sondern auch sehr einseitig. Man verurteilt die „unpolitische“ Szene über die
patriotische Szene bis hin zur extrem Rechten. Was aber ist mit den gewaltbereiten Linken und den extrem Roten?


Alles gut, alles easy?!? Hier kommen dann Phasen wie „...Gleichsetzung von linker Politik mit rechtem
Größenwahn, ist mehr als kritikwürdig...“ Warum, gibt es nur „rechten Größenwahn“ auf der einen und „linke
Politik“ auf der anderen Seite?!? Ich halte kommunistische Regime der Vergangenheit und der heutigen Zeit
ebenfalls für größenwahnsinnig!!! Man kann nicht das eine verniedlichen und das andere runtermachen, denn
diese Ansicht ist genau die, die den anderen vorgeworfen wird. Das kann es wohl nicht sein und mir kann jetzt
keiner kommen, man dürfe nicht aufrechnen. Verbrechen ist Verbrechen und das von „any side“!!!
Was nun genau diese ominöse „Grauzone“ ist, bestimmen die „oireszene“-Diktatoren selber. So werden Bands,
die Farbige in der Band haben, zu „rechten“ oder zumindest „rechtsoffenen“ Bands und wegen eines Fotos wird
ein Faß aufgemacht, das nicht mehr zu schließen ist. Jeder Denkende müßte hier schon sagen „bis hierher und
nicht weiter“. Bands und Labels, die auf ihren Veröffentlichungen mittels Logos klar machen, was sie von
bestimmten Leuten und Strömungen halten, wirft man falsches Spiel aus verkaufstechnischen Gründen vor.
Keiner macht das Maul dagegen auf... Konzertveranstalter werden mittels Hetze unter Druck gesetzt, bestimmte
Veranstaltungen zu canceln, oder bestimmte Bands wieder aus dem Lineup zu streichen. Das sind faschistoide
Methoden, auch wenn die Urheber dieser Hetze es als „antifaschistisches Selbstverständnis“ sehen... Bands aus
der Oi!-Szene und Lokale der Szene finden sich plötzlich in einer Aufzählung von Rechtsrock- und Naziläden
wieder. Hier läuft einiges gehörig aus dem Ruder und wer was dagegen hat ist selber gleich „Grauzone“.
„...Wir geben lediglich einige Infos, die wir über die Bands eingeholt haben wieder. Diese beziehen sich auf
eigene Erfahrungen, längere Diskussionen, Recherche und dem ein oder anderen missglückten Plattenkauf und Konzertbesuch. Konzertveranstalter können sich so über Bands informieren und sich dann entscheiden, ob diese gebucht werden oder nicht...“ Schöne Aussage, oder?!? Woher habt Ihr denn Eure miesen Infos? Quatscht doch selbst mal mit den Angegriffenen, aber dazu fehlt Euch sicher der Mut! “...Unser Anliegen ist dabei nicht, die
Skinheadszene in eine revolutionäre Zelle zu verwandeln. Wir wollen viel eher eine Diskussion in der Szene (aber auch außerhalb) anschieben, bei der sich Jede_r früher oder später entscheiden muss auf welche Seite sie/er steht. Antifaschismus muss wieder existenzieller Bestandteil der Szene werden...“ (Fehler hier und anderswo dem Original entnommen) Hey, kapiert endlich, daß die Szene nie einheitlich antifaschistisch, links oder gar (blut)rot war! Die Szene ist auch nur ein Spiegel der Gesellschaft und die hat nunmal viele Seiten! Auch war die Szene schon immer voller Stolz und den könnt Ihr mit Eurer Hetze nicht aus dem Herzen der Szene reißen!


Schön ist natürlich auch, in welcher Zähigkeit und Häufigkeit betont wird, daß die genannten Bands eh nur
schlechten und miesen „Rumpel-Oi!“ etc. spielen... Wer sich mal linken und roten Deutschpunk usw. anhört, der
wird hier auch nicht gerade von Könnern beschallt. Ich sage nur: „Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen
werfen!“ Aber gerade das könnt Ihr ja am besten... In dem Zusammenhang noch 'ne kleine Anekdote am Rande:
Die vom Blog hofierten Produzenten der Froide brachten in einem Tourbericht das Zitat „...ich sag nur 1-2-3 –
Oberkörper frei!...“ und dies jenseits von Geschwafel gegen jedwede Richtung. Die „oireszene“-Macher werden
wissen, daß die Aussage ein Liedtitel der Bremer Band Endstufe ist...;-) Und nun?!?


„oireszene“ Meldungen, die zeigen, wie verklärt die Macher doch sind:
#“Laut Naziangaben fand am 17.4.2010 eine Clubhauseröffnung der neonazistischen „Hammerskins“ irgendwo
in Ostdeutschland statt (Bisher war uns nur das „Skinhouse Menfis“ in Thüringen als etablierter „Hammerskin“-
Laden in Deutschland bekannt).“ -Ach, was seid Ihr doch geistig arm?!? Selbst der überzeugteste Bolschewik
würde diese Aussage nicht unterstützen!!! Aber wo sonst kann man eine so schnelle Wanderung durch die
Extreme erfahren, wie im „oireszene“-Blog??? Das kann nur die BILD noch toppen...
#„Bei einem Fußballspiel des Babelsberg 03 wurde ein Skin mit einem T-Shirt der rechten Band „Bombecks“ aus der Kurve geworfen.“ -Ja nee, is klar, Bombecks eine rechte Band...
#“Wer es immer noch nicht glaubt: „Stomper 98“ waren und sind eine rechtsoffene Grauzonenband – trotz
diverser Stellungnahmen und Interviews, die der „Szene“ das Gegenteil vormachen sollten. Zuletzt haben sie das erst wieder auf ihrem Konzert am 3.10.09 im spanischen Girona belegt, wo der Schlagzeuger von „Stomper 98“ mit einem T-Shirt der rechtsradikalen Band „Haircut“ aus Frankreich auf der Bühne saß.“ -Jaja, immer wieder
reitet „oireszene“ auf den farbigen Schlagzeuger von Stomper rum und unterstellt ihm „rechtsradikales“
Gedankengut, ist er nicht vielleicht auch Ehrenmitglied im Ku Klux Klan?!? Eigentlich sind die „oireszene“-
Äußerungen zu Stomper ja diskriminierend, wenn nicht gar rassistisch!!!
#“Übrigens das Lineup des „Berlin Rock City“ für das kommende Jahr mit u.a. „Krawallbrüdern“, „Gumbles“
und „Pöbel & Gesocks“ lässt bei der weiteren Entwicklung dieses Festivals keinesfalls auf eine inhaltliche
Besserung hoffen (beim ersten Festival spielten immerhin noch die Stage Bottles – leider hat sich das Festival
vom Lineup her aber in eine vollkommen konträre Richtung entwickelt).“ -Interessant ist, daß unliebsame Bands
mit Anführungszeichen versehen werden, während ihre Helden normal genannt werden. Daß die Helden der
„oireszene“ aber auch eine Vergangenheit hatten und diese nie groß hinterfragt wurde/wird, steht woanders. Oder was ist mit Loikämie, wo zumindest Teile der Band in der stumpf rassistischen Kapelle AVK (allein das
Ausschreiben des Namens wäre gesetzlich bedenklich...) waren, oder zum Umfeld gehörten; was ist mit „Secret
Agent Spiller“, oder sollen wir ihn in Zukunft „Secret Past Spiller“ schimpfen?!? Nur komisch, daß auch Pöbel &
Gesocks und Gumbles bei der Szene-Stasi in Ungnade gefallen sind... Das ist aber nur einmal mehr Beweis des Unwissens dieser Hetzer.
#“„Lammkotze“ sind sich auch nicht zu schade, eindeutig rechtsradikalen Fanzines, wie dem „Meinungsfreiheit-
Zine“ Interviews zu geben...“ -Wo Lammkotze stehen, dürfte vor allem in ihrem Lied „Wir waren als erste da“
genügend zur Geltung kommen, aber das kennt „oireszene“ wahrscheinlich nicht. Und was die MF betrifft, so ist
die Geschichte des Zines hinlänglich bekannt und wird auch nicht verleugnet. Wer sich aber mal die Mühe machte und auch bereit war, ein paar Cent zu investieren, der wird mitbekommen haben, daß die jetzige MF mit der von früher nicht mehr zu vergleichen ist und die Betitelung „rechtsradikal“ wohl nicht mehr passend ist. Wenn Ihr aber weiterhin nur stümperhaft im Netz „recherchiert“, kann da ja nie was Wahres rauskommen!
#“Aus aktuellem Anlass stellen wir die Berliner Streetpunkband „Zugriff“ wieder auf unseren Block. Wir hatten
diese hier bereits veröffentlicht und zwischenzeitlich wieder heruntergenommen, da uns die Band zunächst
überzeugte, dass sie – entgegen unserer Annahme – doch klar antifaschistisch positioniert sei. Aufgrund der
massiven und wiederholten Verlinkung rechtsoffener bis rechtsradikaler Bands, Fanzines und Einzelpersonen auf der Myspaceseite des Sängers „Lemmy“ und der Bandseite, sehen wir uns jedoch gezwungen, den Artikel
wiederzuveröffentlichen (Der bleibt auch solange ihr mit eindeutigen rechtsradikalen Bands und Läden
befreundet seid).“ -Haha, letzter Satz in Klammern nimmt ja schon faschistoid-diktatorische Züge an. Verbannt
bis auf Widerruf... „Sag mir, wer dein Freund ist und ich sag dir, wer du bist.“, daß diese Milchmädchenrechnung
völlig unsinnig ist, sieht ein Blinder. Je mehr Freunde man in der Freundesliste virtueller Netzwerke hat, desto
unübersichtlicher wird das Ganze und irgendwann schaut man nicht mehr in jedes Profil und durchforstet dann
auch noch deren Freundeslisten und deren Freundeslisten und deren Freundeslisten usw., usf.. Außer Euch
Spackos hat dazu wohl kaum jemand Zeit... Schade nur, daß Ihr meine myspace-Seite noch nicht auf Korrektheit
geprüft habt, da würden Euch teilweise die Glotzies ausfallen und ich mußte mich niemanden anbiedern, sondern wurde selbst gefragt...;-)
#“Wir sagen: „The kids are not alright, if they are united!“” -Wenn das der Jimmy Pursey lesen würde...
#”„Mummy´s Darlings“ Auch ihr antikommunistisches Banner „Neither red nor racist“, welches sie auf Ihrer
Homepage platziert haben, spricht dafür, dass die Band eher ein Problem mit linken (explizit auch
antifaschistischen), als mit rechten Inhalten hat.” -Da der rote Kommunismus Millionen Menschen und
MenschInnen (ja Ihr Trottel auch das!!!) auf dem Gewissen hat, spricht wohl nichts dagegen, sich gegen diese
Politikform zu stellen, sich dann auch noch gegen Rassismus auszusprechen, zeugt von gesundem
Menschenverstand. Wo aber ist hier Kritik an Antifa auf der einen und Schmusekurs mit den Rechten o.ä.
rauszulesen?!? Hierfür muß dann wieder mal die Freundesliste herhalten, die die “oireszene”-Gestapo durchpflügt hat...
#”Soeben erreichte uns die Meldung, dass Dieter Samoy, Sänger der in Nazikreisen äußerst beliebten White
Power Band „Kill Baby Kill“ verstorben ist. Darauf dass er nun zusammen mit Ian Stuart in der Hölle schmort,
stossen wir mal mit einem Gläschen Sekt an und ziehen uns nochmal den Klassiker der Stage Bottles „Dead But
Not Forgiven“ rein...” -In schönster Spackofamanier wird hier auch über Tote hergezogen. Selbst, wenn der
eigene Großvater stirbt, würden sie wahrscheinlich noch das Grab schänden, aber dennoch das Erbe einstreichen, um weiter ein Leben im Antifa-Wohlstand zu führen, ich könnte echt kotzen!!! Rebellen sehen anders aus!!!
#”Nach dem sich vor einigen Jahren die Band "Mia" mit der Verschandelung des Erich Fried Gedichtes "Es ist,
was es ist" zu ihrer Liebe zu Deutschland bekannt hat, leistet sich jetzt Nena ohne Not ähnliche Peinlichkeiten.
Die Kritik an Militarismus, die 1983 von ihr in ihrem Hit "99 Luftballons" geäußert wurde, scheint durch sich
durch modern gebende Deutschtümelei abgelöst worden zu sein.” -Ja, auch der Mainstream wird von “oireszene” ins Gebet genommen, aber im Gegensatz zu unserer Subkultur dürfte sich Nena für dieses Geseiere einen Scheiß interessieren.
#„Hallo, wir sind Kill Baby, Kill! aus Belgien und wir spielen Oi!/RAC Musik mit politisch unkorrekten
englischen Liedtexten.“ So beginnt ein Interview mit Kill Baby, Kill im Nazi-Fanzine Meinungfreiheit.” -Nichts
dazu gelernt?!? Fragt sich nur, wer sich diesen Schuh anziehen muß...
#„Bakerz Dozen“ (Rechtsrock) und „Condemned 84“ (Rechtsrock)” -Wir wollen Beweise, klare Beweise!!!
“Können wir derzeit nicht geben...!”, “Aha, dachte ich mir!”
#Und nun noch mal kurz zum diesjährigen Lineup: mit „Argy Bargy“, „Discipline“ ... und „The Warriors“ sollen
schon mal mindestens 3 Bands spielen, welche bereits im „Blood & Honour“ Schuppen „De Kastelein“ (siehe
Flyer) bzw. in anderen Naziläden gespielt haben. Und dann noch „OHL“ (Siehe), „Berserker“ (Siehe), „Stomper
98“ (hier und hier), „Hard Times“ („Stomper 98-Kumpels) und „Toxpack“ – aus unserer Sicht allesamt
rechtsoffene Grauzone…” -Gemeint ist hier das ”Punk & Disorderly”, welches die gestapoiden Macher als
“rechtsoffen” einstufen. Nur komisch, daß aufgrund Befürchtungen der Veranstalter, ins falsche Licht gerückt zu
werden, Condemned 84 immer Absagen bekommen, am “P&D” teilzunehmen... Sobald ein Veranstaltungsort kein vom Staat finanziell unterstütztes autonomes Jugendzentrum ist, wo die roten KameradInnnen ihre Krawalle zum 1. Mai gegen das sie mitfinanzierende System planen, handelt es sich natürlich automatisch um “B&H-” oder “Naziläden”. Und HardXTimes, mit ihrem zum Judentum konvertierten Sänger, sind natürlich böse rechts, da es “Kumpels” von Stomper 88 ähm 98 sind... Geht's denn geistig ärmer?!? Mit Sicherheit und das sicher schon in Kürze auf “oireszene”!!!
#”An dieser Stelle möchten wir nochmal alle Leser_Innen unseres Blogs dazu aufrufen uns Kritik, Lob,
Verbesserungsvorschläge, inhaltliche Ergänzungen bzw. Korrekturen, Hassmails etc. zukommen zu lassen.
Ausserdem freuen wir uns auch immer über fertig recherchierte Artikel, Lesetipps, Veranstaltungshinweise,
Recherchematrial usw. Schreibt uns an unsere Kontaktadresse: oireszene@ gmx.net Wir können nur so gut sein, wie Ihr uns macht!” -Das machen wir doch gerne, aber wo anfangen und wo aufhören?!? Kritik: Leider bleibt hier die Wahrheit fast immer auf der Strecke! Ändern! Lob: Da fällt mir jetzt gar nichts groß ein, obwohl die
Veranstaltungstips sind ab und an brauchbar und der Humor kommt desöfteren auch net zu kurz! Weiter so!
Verbesserungsvorschläge: Macht erstmal Eure Hausaufgaben und das richtig! Sechs, setzen! Inhaltliche
Ergänzungen: Um den Scheiß nur annähernd der Wahrheit anzugleichen, müßte man Euren Blog wochen- oder
gar monatelang überarbeiten! Selbst ist der Hetzer! Korrekturen: Ihr kritisiert Rechtschreibfehler nutzt aber selbst
welche! In der Schule nicht aufgepaßt?!? Haßmails: Diese geistigeArmut leiste ich mir nicht! Es reicht wenn Ihr
hetzt und andere schlecht macht! Etc: Von mir auch ein dickes etc.! Wer fertig recherchierte Artikel veröffentlicht,
sollte diese vielleicht mal überprüfen und nicht nur bei indymedia und anderen Seiten (uns beraubt Ihr ja auch
gelegentlich, Anzeige behalten wir uns vor...) klauen!!! Vielleicht schreiben Euch ja mal einige unserer Leser...;-)
Sicher könnt Ihr nur so gut sein, wie andere Euch machen, an dieser Stelle bilde sich jeder ein eigenes Urteil...;-)
Meik"

 

 

Quelle: MF Zine - Ausgabe 19/2012

Hiermit hat damals alles angefangen... OireSzene war geboren und definierte eine Grauzone:

 

Was ist eigentlich die Grauzone?

Folgender Text ist dem Oi the Greyzone Blog entnommen:


"Während SHARP (Skinheads Against Racial Prejudice) sich seit Mitte der 90er in Deutschland langsam verabschiedete, aufgrund eines Generationswechsels und weil die Problematik mit anwesenden Nazis auf Konzerten und anderen Veranstaltungen zurückging, konnte die diffus-unpolitische Grauzone hingegen in den letzten Jahren zunehmend mehr Terrain innerhalb der nicht-rechten Szene erobern (und damit vor allem auch geschaffene klare antifaschistsiche Werte innerhalb der Szene verklären und verschwinden lassen). Konzerte bei den es früher nur so gerappelt hätte sind beispielhaft für diese neue Form der Toleranz gegenüber rechtsoffenen bis klar rechten KonzertbesucherInnen mit Thorshämmern, über RAC-Glatzen im stylischen 80er Jahre Gewand bis hin zu Thor Steinar tragenden rechten Prolls aus der Hool-Ecke. Alles natürlich vollkommen unpolitisch! Allerdings macht sich unter der Oberfläche der unpolitschen Szene die sogenannte Grauzone weiter schön breit, deren Übergänge von „unpolitisch“ zu „patriotisch“ bis hin zu „nationalistisch“ fließend sind. In dieser Szene gibt es keine klare nachvollziehbare Abgrenzung nach rechts.
Generell lassen sich grob drei Kategorien von rechten Konzerten unterscheiden, deren Grenzen ebenfalls fließend sein können:
*Nazikonzerte mit Nazi-Bands, Nazi-Publikum und Nazi-Veranstaltern

*Konzerte mit Beteiligung rechter Bands, mit einem Besucherspektrum von „unpolitisch“ – rechtsoffen bis hin zu neonazistisch und rechtsoffenen bis rechten Veranstaltern

*Rechtsoffene Konzerte, auf denen „unpolitische“ bis rechte Bands auftreten mit einem Publikum von unpolitisch bis rechts (neonazistisch und Hitlergrüße sowie NS-Symbolik sind eher verpönt, werden jedoch geduldet, solange sie den Ball flach halten). Die Veranstalter kommen in den meisten Fällen aus der sogenannten Grauzone.
Federführend bei der Förderung dieser Szene durch Oi!/RAC-Musik sind hierbei Musik-Labels wie Dim-Records, rechte Erlebniswelten wie die zur Zeit heimatlose Location Skinhouse Menfis in Ostthüringen, Fanzines wie das Stolz und Stil und zahlreiche Bands, die zwar in vielen Fällen scheinbar nur über den „Skinhead way of life“, Spass, Gewalt und Saufen, etc. singen. Die direkte Glorifizierung des Nationalsozialismus spielt bei diesen Bands oftmals keine Rolle. Viele dieser „patriotischen“ Bands haben jedoch überhaupt kein Problem mit explizit rechten Bands oder in rechten Locations zusammen aufzutreten.Von den meisten wird jedoch gebetsmühlenartig wiederholt, dass sie zwar „patriotisch“ aber an sich vollkommen unpolitisch seien (toller Widerspruch – Als ob „patriotisch sein“ kein politisches Bekenntnis ist). Solche schwammigen, in ihrer Tendenz jedoch eindeutig rechtsorientierten Bands stehen stellvertretend für die Grauzonen-Szene, die von ihrer Mentalität einem CDU/CSU Stammtisch mit kurzen Haaren in nichts nach stehen.
Da die Bands selbst Teil der Szene sind, sind sie Gradmesser für ihre Offenheit gegenüber dem rechtem Spektrum. Nationalistisches,rassistisches und antisemitisches Gedankengut und rechte/rechtsextremeIdeologiefragmente werden somit auch außerhalb der sich explizit verstehenden neonazistischen Skinhead-Szene wie Blood & Honour und Hammerskins transportiert und hoffähig gemacht. In der sogenannten Grauzone tummeln sich sowohl „Un- bzw. Apolitische“ als auch Rechtsextreme, die somit die Gelegenheit haben, auch mal auf anderen Hochzeiten mit zu tanzen um sich neue Vergnügungs- und Rekrutierungsfelder zu erschließen („Ich mag auch Soul und Laurel Aitken“). Die damit einhergehende schleichende Akzeptanz gegenüber rechten Positionen und rechten Personen wird von der „unpolitischen“ Fraktion somit gefördert und/oder billigend in Kauf genommen, da es keine klare Abgrenzung gibt.
Wir meinen ganz klar: Es ist nach den Erfolgen und angenehmen Zeiten der 90er, ein deratig negativer Rückschritt erfolgt, daß es Zeit wird die Scheisse beim Namen zu nennen und dagegen tätig zu werden. Es geht darum die klare Grenze wieder zu ziehen, die es einst gab und jede/r aus der Szene hat verdammt nochmal die Pflicht zu sagen auf welcher Seite er/sie steht.
Diese trübe Unitysauce ist absoluter Dreck!!!
Smash the greyzone!!!"

 


Quelle: oithegreyzone.wordpress.com

Interview Booze and Glory in "DasRockt" I/14 zum neuen Album

Grauzone Rock n Roll 12. März 2014 um 20:46
Auch unsere GRR-Teammitglieder engagieren sich auf unterschiedliche Art für unsere Musik. Hier ein Interview aus dem Magazin "DasRockt", an dem Grauzone Rock n Roll indirekt beteiligt war:

London, die Wiege und Mekka des Skinheadkults und Geburtsort vieler großartiger Bands. Von hier aus beschreitet die Band “Booze & Glory” schier unaufhaltsam ihren eigenen Weg gen Szeneolymp. Wir sprachen mit Liam (g/v) über die Szene, Kultur, Fußball und natürlich über die neue Platte!

 

DasRockt!: Das Wichtigste zuerst: Wie hat euer Verein am Wochenende gespielt?
Liam: So wie er es meistens macht, schlecht! West Ham verlor 5:0 gegen Nottingham Forest in der dritten Runde des FA Cups. Es sieht in dieser Saison nicht sehr gut aus und so sehr ich es auch hasse es mir eingestehen zu müssen, aber die Relegation sieht sehr wahrscheinlich aus.

 

DasRockt!: In den letzten Wochen war es extrem windig bei euch auf der Insel.
Liam: Ja das Wetter auf der ganzen Welt scheint einfach verrückt zu spielen im Moment. Aber wir sind alle am Leben und ich denke, dass all das Weihnachts- und Neujahrsbetrinken eine sehr heilende Wirkung auf alle hatte.

 

DasRockt!: Wie war euer 2013? Was lief gut und was schlecht?
Liam: 2013 war sehr gut für uns, aber natürlich auch sehr anstrengend. Wir haben zwei Gründungsmitglieder verabschiedet (Mario & Bart) und haben zwei neue Mitglieder neu in die Crew aufgenommen. Das sind Tommy und Bubbles. natürlich haben wir dann noch rund vier Monate im Studio verbracht um das neue Album “As Bold As Brass” einzuspielen.

 

DasRockt!: Wie läuft die Planung für 2014 und zu wann können wir mit dem Album rechnen?
Liam: “As Bold As Brass” wird am 04.02.2014 das Licht der Welt erblicken und es war echt eine verdammt harte Arbeit aber wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis, auch wenn wir in nächster Zeit wohl ein Studio meiden werden. Studiokrank könnte man das nennen (lacht).
Ansonsten konzentrieren wir uns natürlich auf das Live spielen, denn darum geht es uns ja schließlich. Es wird ein ziemlich heftiges Jahr werden, denn wir sind bereits für Konzert in den Niederlanden, Polen, Belgien, Österreich, Schweiz, Russland, Frankreich, Spanien und natürlich Deutschland gebucht. Viele Gigs und Daten werden folgen. Ihr werdet sehen!

 

DasRockt!: Worin unterscheidet sich denn euer neustes Werk zum letzten Album?
Liam: Das ist eine schwierige Frage. Wir hatten wesentlich mehr Zeit zum Aufnehmen als es bei “Trouble Free”, der letzten Platte, der Fall war. Ich denke der Sound ist einfach breiter, auch hatten wir die Zeit genau den Klang zu finden und einzuspielen, den wir haben wollten!
Es ist das erste komplette Album das wir mit Pat Collier (ex-Vibrators) aufgenommen haben und er hat uns einfach verstanden was wir machen und wo wir hinwollen. Er hat die Scheibe brillant produziert.
Um kurz auf die Songs einzugehen, wir sind uns und unserer “Formel” treugeblieben, denn die funktionierte einfach immer am Besten - hoffen wir. Sing-Along-Melodien auf Upbeat-Songs, die nach vorne treiben!

 

DasRockt!: Dadurch das ihr viel durch Europa und vor allem Deutschland kommt, muss ich mal fragen, ob ihr in der Szene Unterschiede seht von Land zu Land?

Liam: Ja die Szenen unterscheiden sich wirklich von Breitengrad zu Breitengrad aber überall hat man stets seine eigene Identität, Stil und auch einen eigenen Sound. Wir alle sind aber sehr verbunden durch die Musik und die Einstellung, was großartig ist. Es ist eines dieser Gefühle und Dinge im Leben, die Du jemanden nicht erklären kannst, der sich nicht für Punk und Oi! Musik begeistern kann. Man kann es nur fühlen.

 

DasRockt!: Ist an der englischen Szene etwas “besser” im Vergleich zur deutschen? Welche Szene das bessere Bier trinkt, liegt ja auf der Hand!
Liam: Ich denke die englische Szene ist einfach durchweg älter, in Deutschland ist ein viel niedrigerer Altersdurchschnitt. Viele junge Leute, die dazukommen, was somit neue Einflüsse, neue Bands und Ideen und Ansichten mit sich zieht. Das ist echt klasse, denn ansonsten stagniert man und alles wird vorhersehbarer. Dass einzig negative an Deutschland ist, dass es so viele großartige Festivals gibt, dass es nur schwer ist für uns, uns zwischen den vielen zu entscheiden. Und entschuldige mal, aber das englische Bier ist klar besser als das Eure!

 

DasRockt!: Könntest Du die Entwicklung der jeweiligen Szenen beschreiben aus Deiner Sicht?
Liam: Ich denke alles wird stärker und größer. Die Szene ist bei uns schon sehr lange ein Teil von England und sowohl bei uns wie auch bei euch kann es nur heißen: Solange Leute zu Konzerten gehen, Platten kaufen, Konzerte veranstalten und Bands sich gründen, läuft alles genau richtig.

 

DasRockt!: Wenn Du für einen Tag die Welt regieren könntest, was würde Du ändern?
Liam: Einer unser allerersten Booze & Glory Songs, den wir gemeinsam geschrieben haben, nennt sich “We Don’t Want To Change The World” und ich denke daran hat sich bis heute nichts geändert. Manchmal muss man Scheiße schlucken und durch harte Zeiten gehen, damit man die guten Zeiten erkennt und wertschätzt. (mone/tiz)

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 "Bonjour Tristesse" am 2.1.2014 zur Grauzonendiskussion
Grauzone Rock n Roll am 13. Januar 2014 um 01:43

German Abstiegsangst. Die Grauzonendiskussion: Agonie der Subkultur


In Leipzig wurde vor kurzem die Kneipe VMax von seit einiger Zeit Kiezmiliz spielenden Chemie-Hools aus dem Umfeld der Diablos während eines Konzerts der dänischen Oi!-Band Last Seen Laughing überfallen. Im Vorfeld waren Drohungen via Facebook vorausgegangen, die »Grauzonenscheiße« nicht länger dulden zu wollen. Begründungen ersparte man sich gleich. Der Vorwurf der »Grauzone« – damit ist zunehmend so ziemlich alles gemeint, was sich irgendwo zwischen dem Schwarzrot des Punkrock-Anarchismus und dem Braun der NPD bewegt – scheint eine sich selbst genügende Formel zu sein. Vor diesem Hintergrund fragt unser szenekundiger Beamter Hagen Kolb, was es mit der »Grauzone« und der »Grauzonendiskussion« auf sich hat.

 

Die deutsche Denunze hat viele Gesichter: Sie steht gegen Scientology protestierend vor Kinos, wenn der neueste Tom-Cruise-Streifen anläuft, sie schreibt Enthüllungsbücher über Angela Merkel, sie schreit »Stasi!«, »Kinderschänder!«, »Tierquäler!«, sie zeigt ihre Nachbarn beim Vermieter an, sie ist »stets zur Stelle, wenn es gilt, einen Kommunisten an die Reaktion zu verraten« (Peter Hacks über Heiner Müller), sie kauft Bücher wie »1000 ganz legale Steuertricks«, oder sie lauert Prominenten nach deren Suffeskapaden auf.


Nicht nur die Bild-Zeitung, sondern die gesamte deutsche Medienlandschaft lebt bekanntlich von diesem Bedürfnis nach Denunziation. Für die Linke gab es dafür einst die Zeitschrift Interim. Wöchentlich produziert, versammelte sie in ihren besseren Zeiten Bekennerschreiben, Anleitungen für Ausweisfälschungen oder Krankschreibungen und vor allem bizarre Theoriepapiere der Berliner autonomen Szene. Später dann gerne und zunehmend Selbst- und Fremdbezichtigungen: Abweichlertum, Revanchismus, Nazivorwürfe und anderes politisch unkorrektes Verhalten waren die Themen. In den 1990er und 2000er Jahren wurde die Interim so zu einer Art Autonomen-Sexblatt, da vorrangig Vergewaltigungs- und Pädophilievorwürfe abgedruckt wurden, getreu der alten Kreuzberger Regel, wer zuerst »Vergewaltiger« sagt, hat gewonnen. Die Zeitschrift markierte somit den Endpunkt einer Entwicklung, die in den 1960er Jahren mit selbstgedrehten WG-Pornos linker Hippies begonnen hatte. Vor allem aber lieferte die Interim in dieser Phase ihrer Geschichte das Kolorit zur Agonie der Autonomen – damals noch ideeller Überbau der Antifa –, die sich in ihrem Untergang verzweifelt an jedes Feindbild klammerten und nun in den eigenen Reihen klar Schiff machten. Je kleiner die Gruppe, umso effektiver die Denunziation: Einmal in die Welt gesetzt, klebte der Vorwurf an den jeweils Bezichtigten. Da es im neuen Deutschland aber bekanntlich gesellschaftlich akzeptierter ist, mit Antifaschismus hausieren zu gehen als mit haltlosen Bettgeschichten für peinlich berührtes Schweigen zu sorgen, gingen die Autonomen unter. Der Nazi-Vorwurf feiert jedoch im neuen Gewand ein furioses Comeback.

 

Die Grauzonendiskussion
Wer die Diskussion über die so genannte »Grauzone« verfolgt, wird schnell bemerken, dass hier das gleiche Bedürfnis zum Zuge kommt, das den autonomen Berliner Politfilz einst antrieb, Steckbriefe der eigenen Genossen in Szenekneipen zu verteilen. Entstanden Mitte der 2000er Jahre in der linken Subkultur, vor allem im Umfeld der Red and Anarchist Skinheads (RASH), ist sie heute das Thema Nr. 1 auf Flyern und in Texten vieler Antifa- oder RASH-Gruppen. Da die »Grauzone« mittlerweile zum festen Repertoire der akademischen »Subkultur-Forschung« gehört und jeder sicher schon mal einen der diversen Flyer in der Hand hatte oder vielleicht sogar vor den verschlossenen Türen eines Clubs stand (da sich herausstellte, dass der Bassist der Band, die eigentlich auftreten sollte, 1998 auf seiner Homepage eine andere Band verlinkt hatte, die fünf Jahre später auf einem »politisch unzuverlässigen« Label veröffentlichte), verzichten wir hier auf weitere Erklärungen und tauchen ein in das wirre Universum der Abteilung Scenewatch.


Die Grauzonendiskussion ist im Punk-Mikrokosmos angesiedelt, das heißt eine subkulturelle Erscheinung, die aber in regelmäßigen Abständen auch die traditionellen Antifagruppen und zunehmend die sich professionell mit Antifaschismus beschäftigende Zivilgesellschaft erfasst. Sie ging aus den durchaus erfolgreichen Aktionen der 1990er Jahre gegen Neonazis in der Punk-, Hardcore-, und Oi!-Szene hervor. Als nach dem »Aufstand der Anständigen« vielen Antifagruppen die Gegner abhanden kamen, kam die Grauzonendiskussion richtig in Fahrt. Wie die Autonomen nach dem Verschwinden des äußeren Feindes (der BRD) im eigenen Saft schmorten und sich nun an internen Gegnern abarbeiteten, so wurde auch in der linken Punkwelt nach Gemeinschaftsschädlingen gefahndet, seit der alte Feind von engagierten Hausfrauen und Pfarrern attackiert wurde. Diese fand man in der eng mit dem Punk verbundenen Oi!-Szene, die seit jeher weniger politisiert und in einem proletarischeren Milieu angesiedelt war.


Wenn Linke um der guten Sache (soll heißen: Antifaschismus) willen Sendungsbewusstsein entwickeln, wird es schnell kitschig. Ein Eindruck, der sich nach der Lektüre des Ursprungstextes der Grauzonendiskussion, des »Roten Hetzpamphlets« des ZKs Knülle im Politbüro, bestätigt. Dieses Schreiben löste 2008 die erste überregional geführte Grauzonendiskussion aus, prägte den Begriff und gab vor allem die dünne Argumentationsdecke vor, die sich seitdem nicht verändert hat. Grauzonenbands würden »rechts« und »links« in Form der Extremismus-Theorie gleichsetzen, heißt es in einem Flugblatt einer Potsdamer Antifagruppe. Damit würden sie »antifaschistische Interventionen erschweren«. »Wo früher der Kampf gegen das System, Bullen oder Nazis an erster Stelle in Songtexten standen, sind diese Themen mittlerweile dem Saufen, der Heimatliebe oder dem ›Wir-gegen-den-Rest‹ gewichen«, geht es in einem Flugblatt der gleichen Gang weiter. Ständig ist von der Trinität von »nationalistischem, rassistischem und antisemitischem Gedankengut«, von »rechtsextremen Ideologiefragmenten«, von »neonazistischem Gedankengut und Personenzusammenhängen«, von »menschenverachtendem Gedankengut« (das meistens mehrmals im Text), von »schleichender Akzeptanz gegenüber rechten Positionen« oder von »anti-emanzipatorischen Inhalten« die Rede. Dabei wird sich nicht einmal die Mühe gemacht, einen der Begriffe genauer zu definieren bzw. in einen Zusammenhang mit den Vorwürfen zu bringen. Alles in allem sieht man sich, wie es in einem Brief an das Plenum des Leipziger Conne Island hieß, »als aktive AntifaschistInnen, die seit Jahren zur linken SkinheadSzene zählen (und daher einfach über großes Fachwissen in diesem Bereich verfügen)«. Die Sprache des »Aufstands der Anständigen« wird hier als originelles, unkonventionelles Denken verkauft. Exakt die gleichen Formulierungen finden sich in fast allen Flugblättern, offenen Briefen usw., sofern man sich überhaupt dazu herablässt, inhaltlich zu argumentieren. In der Regel reichen ein paar Kontaktvorwürfe (Band A ist beim Label B unter Vertrag, welches Band C, die mit der Nazi-Band D mal gespielt hat, verlinkt hat) aus, die akribisch protokolliert, nachgeprüft und geahndet werden. Denn es kann durchaus vorkommen, wie es unlängst der linken Oi!-Band Stage Bottles wiederfuhr, dass der Kontakt zu Verdächtigen ausreicht, um selbst auf der grauen Liste zu landen.(1) Oire Szene oder Oi! It’s apolitical heißen die Blogs, die diese Listen führen, im Stil von Recherche-Antifas wöchentliche Überblicke über aktuelle Grauzonenerkenntnisse liefern und in den letzten Jahren in der linken Club- und Bandszene ein seltsames Klima von Denunziation, vorauseilendem Gehorsam und Demutsgesten geschaffen haben. Konzerte werden abgesagt, Bands liefern Erklärungen ab, offene Briefe werden sogar über die Lokalpresse verbreitet, die seit 2000 gewöhnt ist, derlei ungeprüft und reflexhaft abzudrucken. Während sich die meisten Clubs fügen und Konzerte absagen, gibt man sich hinter vorgehaltener Hand genervt von den Szene-Blockwarten.(2) Diese wiederum beklagen, dass, »nach den angenehmen Zeiten der 90er«, als es angeblich noch »klare Abgrenzungen« gab (siehe »Rotes Hetzpamphlet«), sich Grauzonenbands der Szene bemächtigen würden. Da dieser Punkt – Fremdkörper schleichen sich in die Szene ein – ein zentrales Element der Vorwürfe zu sein scheint, hier ein kleiner Exkurs zur Vorgeschichte des Streits.

 

Deutscher Punk versus Deutscher Punk
Gehen wir noch mal zwanzig Jahre zurück. Ende der 1980er, Anfang der 1990er Jahre wurde die gerade mal wieder brach liegende Punkszene von verschiedenen Bands und Fanzines wie dem Scumfuck Tradition aus dem Umfeld der Band Beck’s Pistols reanimiert. Von der ursprünglich konsequenten Anti-Haltung des Punk und der Freude, sich nicht nur von Naziidioten, sondern auch von Hippielangweilern, fahnen- und uniformverliebten Kommunisten und arbeitertümelnden Anarchos abzugrenzen, war in Deutschland ohnehin nie viel angekommen. Die hiesige Punkszene hatte sich von Beginn an der kindischen Welterklärung der Autonomen angeschlossen und der linken Variante des Hobbykellers verschrieben: »Do it yourself!« – DIY – hieß das dann und hatte wenig mit dem Great Rock’n’Roll Swindle, aber viel mit der jeweils nächsten Juso-Ortsgruppe gemein. Und so konnte sich die neue, unbekümmerte Szene sowohl als konsequenter Erneuerer als auch als Vertreter der reinen Lehre präsentieren. Man berief sich auf die Wurzeln des Punk, brachte die frühen britischen Punk- und Oi!-Bands wie Cock Sparrer, Cockney Rejects, Angelic Upstarts oder The Business zurück zum deutschen Publikum und gab so der Punkszene (die nur darauf gewartet zu haben schien) neuen Schwung. Neue Bands entstanden, und schnell wuchs auch die bis dahin völlig marginale nicht-rechte Oi!-Szene. Zwar war diese »neue« Punkbewegung von einer Horde Bundeswehrsoldaten auf der Heimreise kaum zu unterscheiden und der Output der Bands oft nichts anderes als eine Mischung aus infantilem Männerrock und einem Aufguss des Gesamt-Oeuvres der Drei Besoffskis, der zotigsten Karnevalsband der 1970er Jahre. Aber damit passte man irgendwie gut ins wiedervereinigte Deutschland.


Das alles geschah in bewusster Abgrenzung zum deutschen Punkbild der 1980er Jahre. Und so waren die »neuen« Punks und Skins gar nicht nach dem Geschmack jener Teile der Punkbewegung, die diesem durchaus noch verhaftet waren und deren Weltbild mit einem Comic des Kreuzberger Vorzeigezeichners Gerhard Seyfried immer noch umfassend beschrieben ist. Das Unbehagen gegenüber dieser neuen Punk- und bald Oi!-Szene war zunächst allerdings indifferent. Es gab ja Anfang der 1990er Jahre nach wie vor »richtige« Nazis – und zwar nicht zu knapp. Solange die neue Szene es nicht zu bunt trieb, blieb der Glaube an die gute Sache des Punk jedoch ungebrochen. Doch der Versuch, die konsequente Antihaltung des frühen Punkrock zu reanimieren, ging gründlich in die Hose. Die vermeintlichen Erneuerer der Szene verwechselten dessen Verortung jenseits der politischen Lager mit ihrer Parole vom »unpolitisch sein«. So waren die neuen Punks und Skins bald zwar tatsächlich weder links noch rechts, dafür aber durchaus kleinbürgerlich und voller Affirmation. Somit stehen sich seit den 1990er Jahren zwei Zerrbilder des frühen Punk gegenüber: die Bundeswehrfraktion auf der einen, der Hobbykellerflügel auf der anderen Seite. Beide befinden sich im festen Glauben, den true spirit zu repräsentieren.


Dennoch feierten beide Seiten zusammen Partys. Das kürzlich eingegangene Punkfestival Force Attack versammelte Politpunks genauso wie Oi!-Skins, Antifas usw. zu einer Art Bürgerkriegswochenende (siehe Manfred Beier: »If the kids are united«, in: Bonjour Tristesse 3/2008). Es war vielleicht die letzte große Unity-Veranstaltung der Punkszene vor dem Split, der sich spätestens Mitte der 2000er Jahre abzeichnete. Denn als unglaublich schlechte deutsche Drittliga-Oi!-Bands wie Stomper 98, Loikaemie, die Broilers, Toxpack oder die Krawallbrüder begannen, die britischen Urväter des Oi! aus den Verkaufscharts der deutschen Punkmailorder und von den Headlinerplätzen der Festivals zu vertreiben, wuchs das Unbehagen der Szenewächter. Ausgewählten Bands wie Loikaemie (wenn auch mit Nazi-Vergangenheit) wurde Unbedenklichkeit bescheinigt, die Broilers entschwanden in den Mainstream, die meisten anderen wurden hingegen fortan argwöhnisch beobachtet und recht bald als »Grauzone« gelabelt.

 

Oi!-Punk Fade To Grey
Das aus der RASH-Szene stammende »Rote Hetzpamphlet« startete 2008 die Diskussion und statuierte an der Band Stomper 98 ein Exempel. Mit den beschuldigten Bands wird seitdem nicht zimperlich umgegangen, zu den oben zitierten Vorwürfen kommen Boykottaufrufe und all die Restriktionen, mit denen zuvor Nazibands bedacht worden waren.


Dennoch fragt man sich, mit welcher Unverschämtheit diesen Bands, die von linken Punk- oder Oi!-Kapellen wie Rawside oder Loikaemie (ganz zu schweigen von den Deutschpunkbands der 1980er Jahre) nur mit einem Elektronenmikroskop zu unterscheiden sind, »diffuse Wir-Ihr-Konstrukte« (Harzinfo) vorgeworfen werden – eine Eigenschaft, ohne die deutscher Punk noch nie funktioniert hat. Wenn den so genannten Grauzonenbands »Opferinszenierung«, ein »reaktionäres Politikverständnis«, »Stammtischmentalität« oder »unpolitisches Rebellentum« angekreidet werden, dann mag das in den meisten Fällen durchaus stimmen. Was diese Vorwürfe aber völlig der Lächerlichkeit preisgibt, ist die Tatsache, dass sich der Rest der Punkszene in nichts davon unterscheidet – und das schon seit Jahrzehnten. Natürlich sind die Bandmitglieder der Krawallbrüder oder der Troopers extrem unangenehme Typen, mit denen man sich nicht in einem Raum befinden möchte. Das gleiche gilt aber durchaus auch für die linken Bands Oi Polloi, Die Produzenten der Froide, Ska-P, die Dummbrote von Rawside oder die Rummelpunker von Feine Sahne Fischfilet (3). Sieht man sich zudem die Homepages einiger RASH-Sektionen an, verschwinden die Unterschiede völlig. Die RASH Stuttgart begrüßten Besucher ihrer Seite bis vor kurzem mit einem Bild, dass die Gang mit Bengalos und Fackeln in einer Pose zeigt, die vermuten lässt, dass sie auf dem Weg zur Feldherrenhalle eine kleine Fotopause eingelegt hat. RASH-Fanzines wie das bis Anfang der 2000er Jahre erschienene Revolution Times waren durchweg mit Illustrationen drapiert, die stilistisch irgendwo zwischen der KPD-Kunst der 1920er Jahre und NSDAP-Propaganda angesiedelt waren (mit Hammer und Sichel bewaffnete Übermenschen-Skinheads zerschmettern Bataillone von aufmarschierenden Kapitalisten) und exakt das politische Weltbild der RASH wiedergaben.4


Das dargestellte Konglomerat reaktionärer Weltbilder – vom kleinbürgerlichen Konservatismus vieler so genannter »Grauzonenbands« bis hin zum Antisemitismus von linken Bands wie Oi Polloi oder Ska-P – zeichnet die Punkszene seit vielen Jahren aus, und bis vor ein paar Jahren hat sich niemand daran gestört. Die von der RASH gerne als linke Vorzeige-Oi!-Band geführten Los Fastidios spielten noch 2006 auf dem Oi! The Meeting mit den als »Grauzonenband« gehandelten Krawallbrüdern zusammen und kürzlich erst auf dem Rebellion-Festival in Großbritannien mit echten Nazibands – eines von zahllosen Beispielen. Da darüber in den sammelwütigen Recherche-Blogs kommentarlos hinweggegangen wurde, ist zu vermuten, dass andere Motive hinter dem Szenezwist stehen, als die vermeintliche oder tatsächliche Rechtsoffenheit eines Teils der Punk- oder Oi!-Gemeinde.

 

German Abstiegsangst – Früher war alles besser
Wie dargestellt, gibt es nur graduelle Unterschiede zwischen den beiden Lagern. So wie sich Freiwild und Oi Polloi in punkto Heimatliebe und Minderheitenschutz wie ein Ei dem anderen gleichen (siehe Bonjour Tristesse: »Punkrock Jihad«, in: Bonjour Tristesse 1/2008), so sind Bands wie die Krawallbrüder oder Stomper 98 in ihrer einfältigen Rebellenattitüde und ihrem Gegröle von Männerfreundschaft und Bierkonsum kaum von »linken« Bands wie Loikaemie, Dritte Wahl oder den heute wieder auftretenden Slime zu unterscheiden. Ganz zu schweigen von den Toten Hosen, die die Blaupause für all das lieferten und Punkrock den Duft von Bierfurz und Achselschweiß verliehen haben. Hier sind die gleichen einfältigen tätowierten Männer am Werk, und von außen betrachtet man verwundert diesen Streit: Was haben diese Typen gegeneinander?


Das zentrale Stichwort lautet »Kommerzialisierung«, die von den Szenewächtern immer wieder beklagt wird. In der Tat sind die meisten in der Punkszene aktiven Firmen alles andere als Zweimann-Unternehmen. Punk ist schon lange eine Musikszene wie jede andere – und somit vor allem ein Markt. Er geht damit den Weg vieler Subkulturen vor ihm. Die Zeit, in der die Punkszene von der hauseigenen, sich bis vor ein paar Jahren noch als »Do it yourself« tarnenden Musikindustrie beackert wurde, ist vorbei. Mailorder und Labels stehen in direkter Konkurrenz zur etablierten Industrie, die verbliebenen Punkfestivals kämpfen mittlerweile mit der etablierten Musikindustrie um Bandengagements, Punklabels und -mailorder mit BMG und Amazon um Plattenverkäufe. Aber der Vorwurf, bewusst die »Beliebigkeit« der Punkszene voranzutreiben, um »mehr Profit zu machen«, lässt nicht nur Rückschlüsse auf das Kapitalismusbild zu: Eine kleine Clique manipuliert die Punkszene, um ihren Profit zu steigern. Sondern sie offenbart auch die durchaus persönlichen Abstiegsängste der Szene-Protagonisten. Bands wie die Krawallbrüder leben in der Tat gut von ihrer Musik, Verlierer sind u.a. die Teile der Bewegung, die mangels Erfolg ihre prekäre Lage als trueness umlügen und damit unbemerkt zu den Wurzeln des deutschen Punks zurückkehren, das heißt, zur Erfindung des DIY-Punk durch diejenigen, die keinen Majordeal abbekommen hatten (siehe ebd.). Soll heißen: Der Grauzonenvorwurf ist vor allem sublimierte Abstiegsangst, Sprachlosigkeit vor der Kommerzialisierung des Punk und der Angst – oder vielmehr dem Eingeständnis –, in diesem Spiel den Kürzeren gezogen zu haben. Die zahllosen Semester an der Uni, auf die jeder zweite Politpunkgitarrist inzwischen verweisen kann, haben nichts genützt; man ist den holzköpfigen Oi!-Proleten trotzdem unterlegen, die mit ihren Platten in den Charts landen, in ausverkauften Hallen spielen und mit Konzerten und Merchandising wirtschaftlich erfolgreich sind.


Und so kommt das »Rote Hetzpamphlet« nicht von ungefähr in der Form einer Seminararbeit daher, mit Einleitung, Prämisse und Konklusion, schicken Zwischenüberschriften, Quellenangaben und Literaturverzeichnis. Auch wenn die infantile Schreibe mehr als zu wünschen übrig lässt, werden mit unverhohlenem Hochmut und Wir-haben-mal-studiert-und-kennen-uns-aus-Pose die Rechtfertigungspamphlete der angeklagten Oi!-Bands verrissen. Es wird deutlich, dass hier der gleiche Menschenschlag am Werk ist, auch wenn der eine Zivildienst und der andere den Wehrdienst leistete, der eine Abitur hat und der andere einen Hauptschulabschluss. Während noch in den 1980ern eine mittelständische Herkunft, Abitur und Studium für eine halbwegs ökonomisch sichere Zukunft standen, sitzt man heute mit der Unterschicht im selben Boot. Die Dünkel sind allerdings geblieben. Die Kommerzialisierungsvorwürfe und der unverhohlene Neid, auf die, die es geschafft haben, lassen die Szenewächter zu den altbekannten Faschismusvorwürfen der Autonomen greifen: Am Ende bleiben Missgunst und ein gewöhnlicher Nachbarschaftsstreit – Alltag in Deutschland.
Hagen Kolb

 

Anmerkungen:
1    Ein Bandmitglied der Stage Bottles war bei einem Reggaefestival in Mainz mit einem Bandmitglied der »Grauzonenband« Stomper 98 gesehen und fotografiert worden.
2    Das treibt seltsame Stilblüten: die Band Rantanplan sah sich genötigt, auf ihrer Seite eine Erklärung zu liefern, warum sie auf »Grauzonenfestivals« auftritt und begründete dies damit, »den Grauzonenbands nicht die Szene überlassen zu wollen«. Anderes Beispiel: Städtische Clubs zahlen oftmals lieber hohe Vertragsstrafen, als vereinbarte Konzerte mit den einschlägigen Bands durchzuführen. Dass es auch anders geht, zeigen die oben genannten Stage Bottles, die auf ihrer Seite eines der wenigen klugen Statements zum Thema liefern.
3    Die Vertonung des linksautonomen Bauchgefühls, Feine Sahne Fischfilet, erfreut sich nicht zuletzt aufgrund einer Promotionsaktion des Landesverfassungsschutzes von Mecklenburg-Vorpommern großer Beliebtheit in der deutschen Antifaszene. In jedem Lied der Rostocker Band gibt es entweder eine kämpferische »Message« oder Gejammer (»Ich bin komplett im Arsch, weiß nicht wohin mit mir.«). Ob es um linke Hausprojekte geht, die eine »Distel im Beton« seien oder um Flüchtlinge, die ihrer Heimat beraubt wurden (»Mit Heimat meine ich keinen Staat […] keine Nation. Mit Heimat meine ich Familie, Freunde, wo man Zukunft sieht. Wo man sich wohlfühlt«): Stets geht es um Kollektive, die den Zumutungen von rechts und oben widerstehen müssen. Dabei vermischt sich zusehends Innerlichkeitskitsch mit kampfesfreudigem Pathos. Die Band, so schrieb sie im Booklet ihres vorletzten Albums, mache »keine Kunst«. Denn das, was sie machen »soll eine Art Werkzeug sein, um unserer Wut gegenüber Rassisten, Sexisten, Homophobie und Staat eine Stimme zu geben«. Selbstverständlich wolle man »für unsere Träume und Utopien weiter kämpfen«. Ihre Auftritte sollen »Spaß machen und eine Art Krafttankstelle für den weiteren Kampf sein«. Im Lied »Antifascist Action« singt man von »Wut im Bauch und Trauer im Herzen«. Wenn man sich Antifaschismus nur als somatoforme Beschwerden vorstellen kann, ist es auch nur folgerichtig, wenn man sich mit den Meistern dieser Disziplin zusammen tut. Gemeinsam mit der gefühlsduseligen linken Schnulzenband Früchte des Zorns singt man deren unglaublich dummes Lied »Brennen«. Wenig überraschend ist dann auch der Applaus der Partei Die Linke: Für den Courage-Preis der Linksfraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern wurde Feine Sahne Fischfilet immerhin auf den zweiten Platz gewählt.
(4 )  Zitiert sei hier auch noch der schöne Satz, ebenfalls von der Webseite der RASH Stuttgart: »Der Unterdrückungsapparat der Bourgeoisie setzt weiter auf die Niederhaltung revolutionärer Kräfte durch seine Kampfhunde und das Herz der Bestie scheint hier in Stuttgart zu schlagen.«

 

Quelle: Bonjour Tristesse vom 2.1.2014

http://bonjourtristesse.wordpress.com/2014/01/02/german-abstiegsangst-die-grauzonendiskussion-agonie-der-subkultur/

 
https://www.facebook.com/notes/grauzone-rock-n-roll/bonjour-tristesse-am-212014-zur-grauzonendiskussion/562364647172809
 

Rezensionen Curp Stomp

 

von Grauzone Rock n Roll Notizen am 21. Juli 2013 um 20:45

 

"2 Rezensionen zur Neuerscheinung von curb stomp mit dem schönen Titel "Ruhrpott Skinheads". Neben dem Download gibt es die Scheibe auch auf Vinyl und CD.

 

Giordano G. Pannetone

Eine relativ neue, junge Band aus Dortmund bringt uns den Oi! der 90er zurück.Dies geschieht in Form eines Fünftrackers der es in sich hat.Alle Songs befassen sich textlich mit szenespezifischen Themen, wie z.B. Lebensweg und der Titelsong. Man befasst sich aber auch ausgiebig mit dem Feiern (Brückstraßenromantik), eine Ode an ihre Lieblingskneipenmeile.Abschließend noch zum musikalischen, solide gespielte Melodien die stark an die genialen Rabauken erinnern. Dies manifestiert sich vorallem durch den gegensätzlichen Bass, die Gitarrenarbeit und den prägnanten Gesang. Alles in allem eine runde Sache, die ich jedem Liebhaber guter Musik nur ans Herz legen möchte!

 

Sebo Heinz

Mit der EP "Ruhrpott Skinheads" hauen die Jungs von Curb Stomp mal ein ordentliches Brett raus, das an Sound vergangener Tage erinnert. Eine Stimme die ins Mark geht, ohne sich dabei auf übertreibendem Rumgebrüll zu stützen. Kompromissloser Oi! ohne Schleifen und Schnörkel, der sich mit den typischen Alltagsfragen eines Skinheads auseinandersetzt: Der Track "Ausnüchtern auf der Arbeit" verrät sich selbst, während es bei "So Viele" eine Schelle für alle Moralapostel gibt. "Lebensweg" ist eine Lobeshymne auf den Kult, wie er auf keiner guten Platte fehlen darf. In die gleiche Kerbe schlägt der Titelsong "Ruhrpott Skinheads" und versprüht dabei noch einen Hauch Lokalpatriotismus. Absoluter Hit für mich auf der EP ist allerdings die Ballade "Brückstraßenromantik", die zum Mitgröhlen geradzu prädestiniert ist und somit auf keiner Party fehlen darf. Alles in allem ein recht rundes Werk und eine klare Kaufempfehlung."

 

http://curbstompdortmund.bandcamp.com/track/br-ckstra-enromantik

 

Leserbrief aus 2009/2010 als OS gerade richtig in Fahrt kam:

 

von Grauzone Rock n Roll Notizen am Dienstag, 11. Juni 2013 um 11:22 

Liebe Antifa & OS-REDAKTION,habe ich was verpasst oder gibt es in Deutschland keine Nazis mehr, denen ihr mit eurem Scheiss auf den Sack gehen könnt oder warum dreht und wendet ihr alles so, dass man vielleicht im entferntesten Sinne und über tausend Ecken eventuell vermuten könnte, dass dieser böse Glatzkopf da vorne ein Fan vom dritten Reich ist? Vielleicht sind euch diese Hitler-Verschnitte auch einfach überlegen und ihr braucht natürlich ein neues Feindbild, warum also nicht die, die am wenigsten damit rechnen, und ihr somit mit einem Überraschungseffekt punkten könnt, weil sie sowieso nichts mit eurem Politik Kram zu tun haben wollen. Zusätzlich schimpfen sie sich auch noch unpolitisch und das bedeutet natürlich Rechtsoffenheit, weil jeder der sich unpolitisch nennt, selbstverständlich auch Meinungslos ist. Tja, und was passiert wenn sich die roten Socken langweilen? Sie stellen eine wunderbare neue Rechnung auf, mit der man beweisen kann, dass es so was wie unpolitisch nicht geben kann:

 

Angeblich unpolitische Band + kein Song der sich klar von den Rechten distanziert = Rechtsoffen sprich GRAUZONE

 

So und mit diesem tollen Wort wandern unsere Freunde durch sämtliche Band Profile und stempeln je nach belieben ab. Grauzone, nicht Grauzone, Grauzone…. Nebenbei werden natürlich sämtliche Konzert- und Tourdaten notiert, natürlich auch die Namen der Bands die mit den vorher heraus sortierten „Grauzone“ Bands zusammenspielen. Denn es versteht sich ja von allein, dass wenn eine Band mit einer „Grauzone“ Band zusammenspielt das die Band natürlich auch in die „Grauzone“ gehört, denn sie distanzieren sich ja nicht von der „Grauzoneband“. Nach dem dieser Schritt dann auch abgehakt werden kann, wird alles feinsäuberlich auf einer kompakten Homepage veröffentlicht, damit jeder sofort weiß, wann die ach so bösen Krawallbrüder das nächste mal mit wem, wo spielen und man die komplette „Grauzone“ im Blick hat. Was wird dann unternommen? Nichts, denn es reicht ja zu wissen wo die bösen Bands spielen, damit sie wissen, wo sie an dem Abend nicht sein werden, nämlich auf dem Konzert der „Grauzone-Band“. Wie wäre es denn, wenn ihr euch wieder den echten Deppen zuwendet? Denn das ist es doch, wozu ihr da seid oder? Damit sich überhaupt irgendwer in diesem ach so scheiss Land gegen die Nazis behauptet! Aber ich verstehe schon, es ist natürlich wesentlich einfacher, sicherer und bequemer tagelang vor dem Rechner zu sitzen, versteckt hinter der IP-Nummer, und ein paar Bands den „Grauzone“ Stempel aufzudrücken, als auf den Strassen zu sein und sich mit den Faschos eine Schlägerei zu liefern, man könnte ja auch einen Schlag abbekommen.

 

Grauzonen-Hymne:

von Grauzone Rock n Roll Notizen am Dienstag, 7. Mai 2013 um 23:12 

 

Grauzone Hymne:


1. Lange genug haben wir tatenlos zugesehen,
Es wird Zeit, für unsere Szene einzustehen!
Auf jede Aktion erfolgt Reaktion, weiss jedes Kind!
Macht euch auf was gefasst, jetzt kommt Gegenwind!
Ich serviere euch die verdiente Retour, 
ein neuer Song, geschrieben in C-Dur,
fegt übers Land, wie ein Sturm,
selbst für Antifas ein Ohrwurm!
Hier kommt der neue Gassenhauer,
Drei Akkorde, Grauzone-Power!

Refrain:
Wir nehmen‘s jetzt selbst in die Hand,
Singen dieses Lied im ganzen Land
Und machen‘s überall bekannt:
GRAU IST DAS NEUE BUNT,
denn Politik ist uns zu ungesund!
Auf unserer Flagge, steht Parole Spass,
Scheiss auf euch- Wir geben jetzt Gas!
Gut gelaunt und immer einen an der Krone,
So wind wir, aus der Grauzone!
Politisch nicht ganz korrekt,
Aber anonsten ganz nett!
Unschlagbar und nicht zu überlisten- 
Ein hoch den Grauzonisten!

2.
Ich will mich garnicht über euch beschweren,
oder gar versuchen zu belehren!
Sollen sich andere die Zähne ausbeissen,
Auf euer Gerede, kann ich gepflegt scheissen! 
Ich feier weiterhin mich und meine Szene,
mit Skinhead Rock 'n Roll in jeder Vene!
Scheissegal- Was sie auch noch ins Netz schreiben,
ich werde dabei bleiben!
Scheissegal- Was sie noch so sagen,
meinen Way of Life werd ich nie hinterfragen!

3.
Werft ruhig weiter mit Lügen, wie Steine
ich bleibe stehen und ich bin nicht alleine!
Es gibt da draussen einen ganzen Haufen,
die mit der gleichen Meinung rumlaufen!
Und wir sind, besonders in dieser Zeit,
stärker als jede Einheit!
Stehen zusammen und kämpfen fürs selbe Ziel,
dies ist unsere Szene und an ihr liegt uns viel! 
Auch wegen euch wird sie nicht untergehen, 
eines Tages wirds auch der letzte verstehen!

4.
Eure Lügen sind so ungenau,
vieles ist angeblich grau!
Es sind viele betroffen,
jetzt haben wir uns zusammengeschlossen!
Zusammen können wir viel mehr hinbekommen,
Jeder der sich verbunden fühlt, ist hier willkommen!
aus verschiedenen Szenen, in ganzen Horden,
sind wir noch viel mehr geworden!
Deutschrocker, Punker, Skinheads stehen hier vereint,
kämpfen für die Grauzone und gegen unseren Feind!
Äusserlich nicht immer gleich, doch im Herzen alle grau,
abgesehen vom Wochenende, da sind wir eher blau!

Text: Jacky Webber


CD-Review: Rampage- R.A.S. (von Jacky)

von Grauzone Rock n Roll Notizen am Samstag, 27. April 2013 um 12:59 

CD-Review: Rampage- R.A.S.

"Rock against Society" Titel und Hauptthema vom neuen Album aus dem Hause Rampage. Wie ein roter Faden zieht sich das Thema durchs komplette Album.
Ob Chef, Justicia, PC-Spinner, sogar die eigene Szene : Auf dieser Platte bekommt jeder sein Fett weg!
Ansonsten befassen sich die Songs mit Themen, die jeden Skinhead etwas angehen. Über denn allgemeinen Way of Life, Freiheit oder Heimat.
13 Songs- Weg von links oder rechts- Zurück zur Arbeiterklasse!

Im Vergleich, zur im Jahr 2010 veröffentlichten Platte "On Attack", ist das neue Teil, rein musikalisch gesehen, wesentlich verspielter und melodischer, ohne dabei die gewohnte Härte und Rotzigkeit, die man von Rampage kennt, zu verlieren. Während die erste Platte musikalisch ja eher eintönig war, bietet das R.A.S. wesentlich mehr Abwechslung. Die Melodien gehen gut ins Ohr und besitzen teilweise echten Ohrwurm-Charakter! An der Stimme, wurde Gott sei Dank nicht experimentiert und bleibt somit, wie in Album 1, einfach nur rotzig-geil!

Die Texte der Songs, "We rule OK", "Kommt zurück", "Skins für Skins", "Für die Freiheit und "R.A.S" dürften wohl jedem Skinhead aus der Seele sprechen. Ich finde, besonders "Skins für Skins" ist ein wahnsinniger Ohrwurm und einfach ein sehr gelungener Song!

Ausserdem gibts mit "Ein Glück" den ersten Sauf-Song. 
Na dann, hoch die Gläser!

Der beste der Song der Platte, ist für mich persönlich "Der Skinhead von heute!". Ich finde es gibts keinen vergleichbaren Song, der das Thema, so gut auf den Punkt bringt: 
Der Skinhead von heute, hat 'nen Stock im Arsch! 

Alles in allem ist R.A.S. eine sehr gelugene Platte, die musikalisch, wie textlich, eine deutliche Steigerung vom Vor-Album, ist! Wer auf rotzigen, harten und direkten Skinhead Rock steht, tut sich mit dem Kauf der Platte, einen gefallen!
Sehr empfehlenswert!

Auch das Cover ist gut gelungen! Einziger Beschwerdepunkt: Im Inlet sind die Texte teil

CD Review: Rampage-R.A.S. (Von Blue)

von Grauzone Rock n Roll Notizen am Freitag, 26. April 2013 um 19:34 

 

Hallo liebe Freunde der guten OI! Musik!
Vor nicht allzu langer Zeit erhielt unser Admin-Team die Anfrage ob wir nicht eine CD in unserer Gruppe besprechen könnten. Und dann gleich so eine Bombe ! Mittlerweile müssten die Jungs von Rampage keine Unbekannten mehr sein. Nach dem Album "On Attack" (2010) und der Split mit Backstreet Firm (2011) kommt nun die neue Scheibe "R.A.S." (2013). 13 Lieder bietet die neue Scheibe,davon sind 2 eventuell von der Split bekannt,der Rest ist neu. 
Es sind Lieder wie "Für die Freiheit", "Skins für Skins", "R.A.S.", "Knüppel aus dem Sack" oder "We rule OK", die jedem Skinhead im Ohr bleiben werden. Meiner Meinung nach eine melodische Verbesserung zur ersten Platte. Mit "Der Skinhead von heute.." wird zudem noch die heutige Szene kritisiert, diese Jungs sagen was sie denken! Wer also nach OI! im 80er-Jahre-Stil sucht, dem kann ich diese Scheibe nur ans Herz legen. OI! wie er sein sollte, von Skinheads für Skinheads! Das war die erste CD Review von unserer Seite. Wer meint wir sollten dies hier öfters machen, der kann uns gerne kontaktieren. In diesem Sinne Cheers'n OI!
Gruß Blue

 

 

Fokus Money online, Februar 2013

http://www.focus.de/finanzen/news/tid-29319/political-correctness-klappe-zu_aid_911015.html

 

 

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               (Condemned 84)

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